NRW KOMMUNALWAHL 2020: NETTONULL 2035 kommunal umsetzen – es ist sogar günstiger!

Wir wollen Nettonull 2035 kommunal umsetzen. Es kostet unsere Gemeinde und auch private Haushalte (dank 100% KfW Finanzierung) keinen Cent mehr, es ist sogar günstiger! Das ist die gute Nachricht, denn damit gibt es wirklich keine Ausreden mehr, nicht zu handeln. Der Planet brennt, der nächste Hitzesommer grinst uns entgegen, die Klimakrise wartet nicht auf uns – es ist Zeit zum Handeln und zwar JETZT. Deshalb wollen wir NETTONULL 2035 kommunal JETZT umsetzen. Und stellt es Euch nur einmal bildlich vor, wir haben jetzt eine krasse win-win Situation – es ist sogar günstiger!

Worauf warten wir? 

NETTONULL_Flyer

JETZT handeln, NETTONULL 2035 kommunal umsetzen!

TEXTVORSCHLAG WAHLPROGRAMM

KONZEPT NETTONULL 2035 kommunal umsetzen

CORONA Krise – wirtschaftlichen Schaden & GBG

CORONA Krise – wirtschaftlichen Schaden abwenden und Verzögerungen entgegenwirken für KUs und KMUs über ein GBG (Genehmigungs-Beschleunigungs-Gesetz)

-viele KUs und KMUs sind von der CORONA-Krise wirtschaftlich besonders betroffen

-existenzbedrohend sind Verzögerungen bei Genehmigungen (z.B. Folgeaufträge Erneuerbaren Energien, Handwerker)

-die Lösung wäre ein GBG mit Outsourcing

-Sachverständige Dritte (z.B. TÜV) prüfen Anträge zügig und effizient, erstellen Checkliste als Entscheidungsgrundlage

Behörde kann innerhalb von 30 Tagen entscheiden

Viele kleine und mittlere Unternehmen (KUs und KMUs) sind von der CORONA-Krise wirtschaftlich besonders betroffen. Ich habe jüngst folgenden Fall gehört: „Wir haben 9 Mitarbeiter und für 7 Kurzarbeit beantragt. Wir haben gerade nach mehrjähriger Planung 5 Windräder im Bau, der Bauleiter ist jedoch gerade Corona positiv getestet worden. Wir gehen davon aus, dass sich die Baustelle 3-6 Monate verzögert, wodurch wir auch die Baufortschrittszahlungen nicht erhalten. Deshalb haben wir Kurzarbeit beantragt.“ 

Kritischer und damit existenzbedrohend sind jedoch Verzögerungen bei Folgeaufträgen

„Wir haben 2 Anträge auf weitere Genehmigungen laufen, das sind unsere Folgeaufträge. Ein Antrag ist für 1 Windrad und wir haben bisher mit einer Genehmigung im Oktober gerechnet (und Baubeginn nach Finanzierung dann im Frühjahr 2021), ein zweiter Antrag ist für 3 Windräder, wir haben hier mit Dezember gerechnet (Baubeginn nach Finanzierung dann im Sommer 2021). Aus diesen Folgeaufträgen werden die Gehälter für das komplette nächste Jahr 2021 bezahlt. Die Behörden antworten jedoch seit letzter Woche nicht mehr auf unsere Nachfragen (und waren auch bisher oft nur in Teilzeit besetzt). Unsere Befürchtung ist, das wir nicht nur 3 Monate Zeitverzug haben, sondern bis zu einem Jahr, da unsere Anträge nicht das einzige sein wird, was liegen bleibt und akkumuliert. Damit haben wir 2021 keine Einnahmen. Wie können wir dieses 1 Jahr überbrücken? Kurzarbeitergeld reicht für eine so lange Zeit nicht, da uns damit immer noch monatliche Kosten entstehen, ohne Einnahmen. Müssen wir uns die Existenzfrage stellen?“

Mein Vorschlag:

Liebe Politik, gibt es die Möglichkeit eines GBGs (Genehmigungs-Beschleunigungs-Gesetzes) durch Outsourcing für KUs und KMUs? Also für Antragsteller das Recht, Genehmigungssapekte von unabhängigen Dritten Sachverständigen bearbeiten zu lassen (z.B. TÜV) und auch Teilaspekte (wie eine Checkliste) bereits abhaken und entscheiden zu lassen (ok/nicht ok) (z.B. TÜV, Energieagentur), Öffentlichkeitsbeteiligungen organisieren. Durch dieses Outsourcing, könnten Genehmigungsanträge für eine Genehmigungsbehörde komplett, zügig und effizient zur Entscheidung vorbereitet werden und -noch einen Schritt weitergehend- je nach Sachlage sogar „vorgenehmigt“ werden. Die zuständige Behörde sollte dann innerhalb von 30 Tagen (im positiven Fall) die Genehmigung erteilen. Es wäre weiterhin wünschenswert, die Kosten des Outsourcing über staatliche Kredite vorzufinanzieren. Damit können wir jahrelange Verzögerungen verhindern und KUs und KMUs vor der Existenzfrage schützen.

Diesen Vorschlag beabsichtige ich in die politische Diskussion einzubringen. 

Dr. Ingo Stuckmann

Aber vor allem lasst uns alle Abstand halten! 

Social distancing – und hoffentlich gesund bleiben.

CORONA-Krise und die Bäckerei um die Ecke

Klima-Vorteil für KUs jetzt ausspielen – heute schon DIREKT CO2frei!

  • strukturelle Nachteile für KUs und jetzt dazu die CORONOA-Krise
  • den Spieß umdrehen, jetzt strukturelle Vorteile schaffen, eben weil sie klein sind (und flexibel!)
  • EU Richtlinie 95/2014 legt fest: Carbon accounting für Unternehmen nur für DIREKTE CO2 Emissionen
  • das sind SWM = Strom, Wärme, Mobilität
  • KUs können das einfach erfüllen
  • Bäckereien beziehen oft schon 100% Ökostrom (Ofen, Beleuchtung & Klimaanlage), ist schon DIREKT CO2frei!
  • wir brauchen ein DIREKT CO2frei-Label (z.B. grüner Fuß(abdruck) & Mehrwertsteuer-Befreiung bis 2035 (Nettonull)
  • struktureller Vorteil für KUs, eben weil sie klein sind (und flexibel)!
  • CO2frei = MWSTfrei

Link PDF

Link Kurz-Version

The Guardian “Why don`t we treat the climate crisis with the same urgency as coronavirus?”

Letter sent to the Editor – link to article in The Guardian

Dear Owen,

Your recent article “Why don’t we treat the climate crisis with the same urgency as coronavirus?” is baffling.
However, it is my opinion that the article misses the most crucial point, why we are not acting on the climate crisis. Here is why:

Money
It’s money. That simple. To act on climate change would have cost money. Life would be more expensive and – that’s not popular! (yellow vests in France etc). So, let`s better ignore any costs and any actions on climate change. This is the mantra of the past 30 years. The cause of inaction.

Politicians are not willing to run on burdening voters with costs.
And, voters will not re-elect any politicians that do so. It may be that simple.

Cheapest source of energy
Luckily 😊 times have changed. What is the cheapest source of energy today? Wind and solar! The cost trap is history. BloombergNEF shows an impressive world map (New Energy Outlook 2019) with countries colored yellow and blue: 66% of the people in the world live in a country now where wind (blue) or solar (yellow) are the cheapest source of energy. We made it.
And that`s exactly what the Guardian should talk about.
And Antonio Guterres (UN Secretary General).
And many others.

Just as tobacco
We have to throw overboard the old thinking. And, of course, there will be fights and resistance. Many of the lobbyists will be interested in keeping the “expensive” fairy tale, just as tobacco did. But, we only have one last chance to fight the climate crisis still in time (if it is not too late already). We have to beat the ghosts of the past with their own wappons: money! It’s that simple. We are the GOOD&CHEAP now. And that’s how the economists will side with us, because it`s cheaper anyways!

Greta
And, it is time for Greta to add one more point “How dare you. Wind and solar energy is even cheaper now. You have no more excuses left. Renewables are even cheaper!”

And time will come for voters to realize that it simply is much cheaper today to go for 100% cheap renewables (let alone the hundreds of billions of damages by climate change).
And time will come when politicians will be voted actually OUT of office for NOT acting on climate.

What else needs to happen?

TALK ABOUT it
Guardian, Great, Guterres, (and all of us), just TALK ABOUT it. “The planet is burning. Renewable energy is cheaper now. There is no more excuses left. Please act or get out of our way!”
Next elections will come.

Globale Energiewende 2050 – New Energy Outlook (BNEF)

  • bis 2050 etwa 50% Erneuerbare im Stromsektor
  • bis 2050 etwa 50% E-Autos (500 Millionen)
  • 66% der Menschen leben in einem Land in dem Wind- & Solarenergie jetzt die günstigste Energiequelle ist

Artikel herunterladen.

KURZINFO – NULL-EMISSIONS-GEBÄUDE – wie geht das?

  • GUT GEDÄMMT bis 40cm, 4-fach Verglasung
  • SOLARANLAGE für Warmwasser und Heizen
  • ERDKOLLEKTOR und WÄRMERÜCKGEWINNUNG zum Heizen
  • EINSPARUNG, keine fossile Heizung mehr notwendig
  • 100% KfW finanziert, kostet keinen Cent
  • dann für 100 Jahre ein Haus ohne Heizkosten – es ist sogar günstiger!

Artikel herunterladen.

KURZINFO – NettoNull 2035 – Einstieg in ein klimaneutrales Land. Wie geht das?

Artikel herunterladen.

Schaubild: 100% Erneuerbare Energie bis 2035 – wie geht das?

KURZINFO – 100% Erneuerbare Energie im Stromnetz – wie geht das?

FLEXIBLES STROMMARKT DESIGN (Q RLS)

Netzampel, rot, gelb, grün

FLEXBOX an jedem Zähler mit Mindestbestellung (rot) und flexibel (gelb, grün)

Zellulärer Ansatz, hinter Stromzähler Freiheit der Privatsphäre 

(jeder macht was er will, z.B. Solaranlage)

Investives Marktdesign, also günstige Festvergütung für Erneuerbare Energien

ERGEBNIS

doppelte Strommenge geht durch`s Netz wegen FLEX

Stromnetz optimiert, nicht mehr auf Pmax/Kupferplatte ausgebaut

5% Speicher bei 100% EE notwendig (keine Speicher bis 80% EE notwendig)

5-6 GW (Bio-) Gasturbinen notwendig für Dunkelflaute (im europ Verbundnetz)

Artikel herunterladen A4.

Artikel herunterladen A5.

KURZINFO – Grüne/B90 Klimabeschluß – Was steht drin?

Handeln und zwar Jetzt! Maßnahmen für ein klimaneutrales Land

  • Klimaneutral bis 2035 (Anm: Fridays for Future Nettonull 2035)

(Grund: Unser CO2 Budget 2020 von 6.600 Millionen Tonnen reicht bei linearer Absenkung bis 2035)

  • CO2 Bepreisung, damit Stromsteuer senken und Energiegeld für alle (40,- pro Tonne, 60,- ab 2020)
  • 100% Erneuerbare Energien bis 2030
  • Kohleausstieg bis 2030
  • keine Neuzulassung für Verbrennungsmotoren ab 2030, auf Autobahnen Tempolimit 130km/h
  • keine neuen Ölheizungen ab sofort
  • keine neuen Gasheizungen ab 2025
  • keine Inlandsflüge ab 2030
  • Statt Bundesverkehrs- ein Bundesnetzplan: Ausbau Bahn, ÖPNV, Radwege, Sharing, Binnenschiffahrt
  • Alternativen zum Auto im ländlichen Bereich
  • Investitionsprogramm grüner Wasserstoff

Artikel herunterladen. Format A4.

Artikel herunterladen. Format A5.