Neujahrsansprache

NEUJAHRSANSPRACHE: Mit ihrer Aufforderung zum KLIMASCHUTZ VERHINDERT Kanzlerin Merkel diesen sogar

Es ist sogar günstiger!

Diesen entscheidenden Punkt möchte ich gerne in die Diskussion einbringen. Denn mittlerweile sind Wind- und Solaranlagen sogar günstiger als Konventionelle und das weltweit, wie BloombergNEF berichtet (1). Ich habe es in den letzten Jahren live miterlebt. Wir stehen vor einem kompletten Paradigmenwechsel, denn seit 30 Jahren scheitert Klimaschutz immer wieder an der Kostenfalle. „Es sei zu teuer“ und „wir könnten es uns nicht leisten“ heißt es immer wieder. Doch davon unbeeindruckt steigen die CO2 Emissionen in der Welt rasend weiter. 

Und jetzt endlich, zu Beginn der 20iger Jahre ist es so weit, die Kostenfalle ist Geschichte! Wind- und Solaranlagen sind jetzt sogar günstiger! Ob ich ein Klimaleugner bin oder nicht, spielt keine Rolle mehr, denn jeder ist für günstigeErneuerbare Energien, eben weil sich jede Solaranlage und jedes Windrad jetzt rechnen. Damit kriegen wir auch noch Rückenwind aus der Wirtschaft für den Standort Deutschland, denn wir stehen jetzt vor einer günstigen Energiewende 2.0!

KEY POINT

Und das ist der KEY POINT, damit Paris doch noch eine Chance hat, die GUTE NACHRICHT. Allerdings nur, wenn jeder mithilft, diese GUTE NACHRICHT auch zu verbreiten. In Social Media, im Freundeskreis, einen Leserbrief an die Zeitung schicken und in die Politik einmischen, denn jeder soll die GUTE NACHRICHT hören: Handeln und zwar JETZT, denn – es ist sogar güngstiger! 

PRESSESPIEGEL für den KEY POINT („es ist sogar günstiger!“)

Kanzlerin Merkel’s Neujahrsansprache – nicht erwähnt
UN Generalsekretär Antonio Guterres Klimarede – nicht erwähnt
EU Komissarin Ursula von der Leyen’s Green New Deal – nicht erwähnt
Alexandria Octavio-Cortez`s Green New Deal – nicht erwähnt
Alle Staats- und Regierungschefs in Davos – nicht erwähnt
Reverend Barber III climate justice movement – nicht erwähnt
Sunrise movement – nicht erwähnt

Wir stehen uns nur noch selber im Weg!

  1. BloombergNEF „New Energy Outlook 2019“

KEY POINT („es ist sogar günstiger!“)

Ingo Stuckmann/Zero Emission Think Tank/NGO – “günstiger”
Hans-Josef Fell – „günstiger“
Al Gore – „günstiger“
BloombergNEF – „günstiger“
Investmentbank Lazard – „günstiger“
ISE Frauenhofer Institut – „günstiger“
NYTimes` Tom Friedman – „günstiger“
Forbes Magazin – „günstiger“
Utility NIPSCO – „günstiger“
Denver Post – „günstiger“
Grundsatzprogramm B`90/Grüne – „günstiger“

Referenzen
Der Schlüssel für Paris „es ist sogar günstiger“
Klimaziele 2020
The great disconnect on climate
Greta FFF – one more KEY POINT

Null-Emissions-Verwaltungsgebäude, die Sanierung kostet die Gemeinde keinen Cent!

Wie können wir Fridays for Future TOP Themen im Kommunalwahlkampf umsetzen? Wenn wir Nettonull 2035 erreichen wollen, ein klimaneutrales Land, dann haben wir für unsere Stadt nur noch 3 Wahlperioden bis 2035. Wir können also fordern, dass in jeder der 3 Wahlperioden 33% der Verwaltungsgebäude auf Null-Emissions-Standard saniert werden sollen. Wie geht das und was kostet es? Es ist erstaunlich einfach, kostet die Kommune keinen Cent und ist sogar günstiger!

Hier beispielhaft formuliert für die Sanierung des VHS Gebäudes in Mülheim an der Ruhr:

(…) Die Verwaltung wird beauftragt im Vorfeld einer Beschlussfassung zur Gebäudesanierung – unter Beteiligung der Öffentlichkeit – mindestens ein Sanierungskonzept für ein komplett CO2freies, Null-Emissions-Gebäude zu erstellen. Hierbei sollen neben dem geplanten Standard-Investitionsbedarf für die Sanierung auch der zusätzliche Null-Emissions-Gebäude-Investitionsbedarf berechnet werden und den jährlichen Energieeinsparungen gegenübergestellt werden, inklusive der eingesparten Kosten für eine dann nicht mehr notwendige Heizungsanlage.

Begründung:

Bei der Ermittlung der Sanierungskosten soll geprüft werden, ob die Mehrkosten zum Erreichen eines Null-Emissions-Gebäude-Standards nicht sowieso schon die langfristig günstigste Variante darstellt. Insbesondere, da Energieeinsparmassnahmen von öffentlichen Gebäuden zu 100% KfW finanziert werden, das kostet die Stadt also keinen Cent!

Konkret sollte geprüft werden, ob diese Mehrkosten über 20-30 Jahre refinanziert werden können, also durch Energieeinsparungen, den Wegfall der Kosten für eine neue Heizungsanlage (die nicht mehr benötigt wird) unter Berücksichtigung der sehr günstigen KfW-Zinsen (0,01%). Und danach hätten wir ein günstiges Gebäude für 100 Jahre ohne Heizkosten!

Zusätzlich bewirkt ein Null-Emissions-Verwaltungsgebäude ein günstiges Image für Mülheim, als Vorreiterin auf dem Weg zu Nettonull 2035 (Fridays for Future TOP Thema).

Dr. Ingo Stuckmann, KV Mülheim, für eine neue Energiepolitik

DETAILS:
Kommunale KfW Programme, ich habe nochmal bei der KfW angerufen. Für kommunale Träger gibt es 2 Programme, Nr. 218 Energetische Sanierung von Verwaltungsgebäuden, und 217 Neubau von Verwaltungsgebäuden.

Die Zinsen liegen für Kredite mit einer Laufzeit von 10-30 Jahren bei sehr günstigen 0,01% (10 Jahre Festzins / 2-5 Jahre tilgungsfrei). Das heisst konkret, dass ich für 1 Millionen Euro Kredit jährlich nur 100,- Euro Zinsen zahle.

Bei Null-Emissions-Gebäuden gibt es zusätzlich einen Tilgungszuschuss.

Anm: Für kommunales Wohneigentum gibt es auch Programme, Nr. 219 und 220, die jedoch nicht direkt bei der KfW beantragt werden können, sondern über die Hausbanken. Dadurch entstehen zusätzliche Gebühren für die Hausbanken – eben for profit für alle Seiten.

Wie können wir NETTONULL 2035 KOMMUNAL umsetzen?

  • wir haben nur noch 15 Jahre Zeit bis 2035, das sind 3 Kommunalwahlperioden
  • jetzt 33% umsetzen, in der 2. Periode 66%, in der 3. auf 100% hoch
  • FFF: Standorte für Wind & Solar/Ausstieg aus Kohle/Nettonull 2035
  • alle 33 Massnahmen haben eins gemeinsam – es ist sogar günstiger!

ZUSAMMENFASSUNG

FRIDAYS FOR FUTURE fordert 3 Dinge.

  1. 100% Erneuerbare Energien bis 2035
  2. Kohleausstieg bis 2030
  3. Nettonull bis 2035

OHNE EINSTIEG, KEIN AUSSTIEG
Konkret heisst das kommunal, wir brauchen Dächer für Solarenergie und Standorte für Windräder, so einfach ist der EINSTIEG.
Weiterhin wollen wir CO2 einsparen, wo es wirtschaftlich geht, also Null-Emissions-Gebäude, E-Mobilität und Divest aus Beteiligungen an Fossilen, der AUSSTIEG.

  1. 100% Erneuerbare Energien bis 2035 – der EINSTIEG

33% aller kommunalen Dächer für Solaranlagen ausschreiben – es ist sogar günstiger!

33% der Schwimmbäder mit thermischen Solaranlagen/100% KfW- es ist sogar günstiger!

33% aller kommunalen Gebäude sanieren auf Null-Emissions-Gebäude/100% KfW- es ist sogar günstiger!

33% der Haushalte mit Windstrom versorgen (3 Standorte für Windräder entlang der Autobahn = Strom für 60.000 Einwohner!!)- es ist sogar günstiger!

Fazit: Alle Massnahmen 100% finanzierbar über die KfW zu 0.01% Zinsen (bis 30 Jahre) – kostet die Gemeinde KEINEN CENT! Im Gegenteil – es ist sogar günstiger!

2. Kohleausstieg bis 2030 – der AUSSTIEG

33% Divest aus Kohlekraftwerken aussteigen (RWE Aktien (ausser RWE steigt aus)

33% Divest aus Firmen, die Kohlekraftwerke oder Minen bauen oder betreiben

33% Divest aus Banken, die Kohlekraftwerke oder Minen finanzieren

33% Divest aus Versicherungen, die Kohlekraftwerke oder Minen versichern

3. Nettonull 2035 = ein klimaneutrales Land bis zum Jahr 2035 – der EINSTIEG in Nettonull

33% kommunale Flotte auf E-Autos & E-Lieferwagen umstellen – es ist sogar günstiger!

33% kommunale/ÖPNV Flotte auf E-Busse umstellen.

-Frei parken für E-Autos & Benutzen von Busspuren durch E-Autos

33% der Verwaltungsprozesse auf eProzesse umstellen – es ist sogar günstiger!

33% des kommunalen Papierverbrauchs auf ePapier umstellen – es ist sogar günstiger!

33% der externen (internet) Server sollten nur CO2frei laufen – es ist sogar günstiger!

-kreativer Nettonull-Ideen-Wettbewerb es ist sogar günstiger!

33% des Plastiks einsparen

33% der kommunalen Gebäude mit Trinkwasser-Zapfstationen ausstatten – es ist sogar günstiger!

B-Pläne nur noch für PLUS-Energiehäuser mit Null-Emissions-Haus Niveau genehmigen- es ist sogar günstiger!

(Auch Privatkunden können Wärmeschutz&Solaranlagen zu 100% über die KfW finanzeren, danach habe ich für 100 Jahre ein Haus ohne Heizkosten! Günstiger!)

100% Strom aus Erneuerbaren Energien einkaufen – es sollte jetzt sogar günstiger werden!

CO2freie Gewerbesteuer einführen

CO2freie Grundsteuer einführen

-TASK FORCE Mülheim Nettonull 2035.

-33% der privaten Häuserdächer für Solaranlagen gewinnen

-33% der Gewerbedächer für Solaranlagen gewinnen

-33% der Industriedächer für Solaranlagen gewinnen

-33% des CO2-Fußabdrucks der Gewerbebetriebe einsparen

-33% des CO2-Fußabsrucks der Industrie einsparen

-33% des CO2-Fußabdrucks der Stadt Mülheim an der Ruhr einsparen

PRESSE & PR

  1. Klimanotstand ausrufen.
  2. Klimagünstiges Image für Mülheim & Tourismus
  3. Scorecard Mülheim (EINSTIEG und AUSSTIEG und Nettonull als Score auf der website veröffentlichen)
  4. Nettonull-Bundesliga für eine CO2freie Stadt (Analog der Solarbundesliga eine Nettonull-CO2frei Liga aller Städte in Deutschland mit Ihrer Scorecard)

DETAILS           

Wie können wir NETTONULL 2035 KOMMUNAL umsetzen?

Was können wir kommunal tun? Ganz viel (vor allem die alten Denkmuster durchbrechen)!

FRIDAYS FOR FUTURE fordert 3 Dinge, wie können wir das kommunal umsetzen?

  1. 100% Erneuerbare Energien bis 2035 – der EINSTIEG

33% aller kommunalen Dächer für Solaranlagen ausschreiben

KONKRET: Pachtverträge öffentlich vergeben (PV und Solarthermie).

FINANZIERUNG: keine Kosten (Pacht Einnahmen) – es ist sogar günstiger!

33% der Schwimmbäder mit thermischen Solaranlagen &

33% aller kommunalen Gebäude sanieren auf Null-Emissions-Gebäude – es ist sogar günstiger!

KONKRET: Im ersten Jahr geeignete Gebäude identifizieren. Contracting Verträge öffentlich vergeben.

FINANZIERUNG: keine Kosten (Zahlungen aus Einsparungen der Energiekosten)

KONKRET: Sanierung kommunal durchführen

alternativ

FINANZIERUNG: Die Kosten für eine neue Heizung entfallen (nicht mehr notwendig), die KfW finanziert 100% der Sanierungskosten zu 0,01% Zinsen (30 Jahre Laufzeit / Beispiel: für 1 Millionen Euro KfW-Kredit fallen nur 100 Euro Zinsen an im Jahr). Rückzahlung durch Einsparung der Kosten für eine neue Heizung (nicht mehr notwendig) und Einsparen der Energiekosten – das kostet die Gemeinde keinen Cent! Und danach habe ich ein Null-Emissions-Verwaltungsgebäude für 100 Jahre ohne HeizkostenEs ist sogar günstiger!

33% der Haushalte mit Windstrom versorgen, Vorrangflächen für Windenergie innerhalb von 1 Jahr zur Verfügung stellen (z.B. entlang der Autobahnen / Anm: Um 33% aller 170.000 Einwohner von Mülheim an der Ruhr, also etwa 60.000 Einwohner rechnerisch mit Windenergie zu versorgen, brauchen wir nur 3 Windräder mit je 5MW Nennleistung.

KONKRET: Flächensuche öffentlich auslegen. Dann diese Flächen als Weissfläche im Regionalplan deklarieren. Das gemeinschaftliche Einvernehmen erklären.

FINANZIERUNG: keine Kosten (bei Gemeindeflächen Pacht Einnahmen/Gewerbesteuer in einigen Jahren) – es ist sogar günstiger!

Fazit: Alle Massnahmen 100% finanzierbar über die KfW zu 0.01% Zinsen (bis 30 Jahre) – kostet die Gemeinde KEINEN CENT! Im Gegenteil – es ist sogar günstiger!

2. Kohleausstieg bis 2030 – der AUSSTIEG

33% Divest aus Kohlekraftwerken aussteigen (RWE Aktien (ausser RWE steigt aus)

33% Divest aus Firmen, die Kohlekraftwerke oder Minen bauen oder betreiben

33% Divest aus Banken, die Kohlekraftwerke oder Minen finanzieren

33% Divest aus Versicherungen, die Kohlekraftwerke oder Minen versichern

3. Nettonull 2035 = ein klimaneutrales Land bis zum Jahr 2035 – der EINSTIEG in Nettonull

33% kommunale Flotte auf E-Autos und E-Lieferwagen umstellen

KONKRET: Innerhalb von 1 Jahr einen Plan erstellen, wann welches kommunale Fahrzeug durch ein E-Auto oder E-Lieferwagen oder E-Bus ersetzt werden kann. Öffentlich vergeben. Tanken an kommunalen Solardächern einbeziehen.

FINANZIERUNG: keine Kosten (eingesparte Benzinkosten einrechnen) – es ist sogar günstiger!

33% kommunalen/ÖPNV Flotte auf E-Busse umstellen

KONKRET: prüfen, ob finanzierbar. Alternativ: Ausbau Straßenbahn möglich? Laut Al Gore sind 2025 50% aller Busse in der Welt elektrisch, es muss also günstiger sein.

FINANZIERUNG: (eingesparte Benzinkosten einrechnen), sollte günstiger sein

-Frei parken für E-Autos & Benutzen von Busspuren durch E-Autos

FINANZIERUNG: keine Kosten

33% der Verwaltungsprozesse auf eProzesse umstellen – es ist sogar günstiger!

kreative Nettonull Verwaltung

KONKRET: Einen Ideen-Wettbewerb veranstalten mit allen Verwaltungsangestellten (vielleicht auch mit den Schulen) und gesponsorten Preisen, wer noch Ideen hat, den CO2 Fußabdruck von Mülheim zu reduzieren.

33% der externen (internet) Server sollten nur CO2frei laufen – es ist sogar günstiger!

KONKRET: Liste aller externen (internet) Server erstellen im 1. Jahr. Prüfen, welche am einfachsten gewechselt werden können, wenn sie nicht CO2frei arbeiten (mit 100% Grünem Strom betrieben werden).

33% des kommunalen Papierverbrauchs auf ePapier umstellen

KONKRET: Ausschreibung des ePapier-Stadtpreises: Welche Abteilung kann wie auf ePapier umsteigen? Jede Abteilung erstellt einen Plan für die Umsetzung. 50% der eingesparten Papierkosten werden den Mitarbeitern einer Abteilung z.B. als ePapier-Bonus am Jahresende ausgezahlt. (so wie in Los Angeles. Bürgermeister Eric Garcetti hat für alle 23 Abteilungen der Stadtverwaltung einen „Effizienzwettbewerb“ ausgerufen, Ziel 20% im ersten Jahr. Oft haben sie weitaus mehr erreicht)

FINANZIERUNG: keine Kosten (sogar Einsparungen / könnte teilweise als Bonus an alle Mitarbeiter ausgeschüttet werden) – es ist sogar günstiger!

33% des kommunalen Plastikverbrauchs einsparen, z.B. Plastiktüten verbieten (so wie in San Franciso und anderen Städten)

33% der kommunalen Gebäude mit Trinkwasser-Zapfstationen ausstatten

Öffentliche Trinkwasser-Zapfstationen (Schulen, Verwaltung) wie gerade im November 2019 von der EU gefordert, zur Vermeidung von Plastikflaschen – es ist sogar günstiger!

KONKRET: Jedes Dezernat/Abteilung und jede Schule überlegen innerhalb von 1 Jahr, wo Trinkwasser-Zapfstationen sinnvoll sind.

FINANZIERUNG: Durch eingesparte Plastikflaschenkosten / Werbung.

B-Pläne nur noch für PLUS-Energiehäuser genehmigen

KONKRET: in B-Plan diesen Standart festlegen.

FINANZIERUNG: Ein Plus-Energiehaus ist GÜNSTIGER.

Anm: Was ist mit Mehrkosten und bezahlbarer Wohnraum? Wärmeschutzmassnahmen können 100% von der KfW finanziert werden, auf 20 Jahre zu unter 1% Festzins (der Kredit wird über Energieeinsparungen in 10-20 Jahren abbezahlt). Und danach habe ich für 100 Jahre lang ein Haus ohne Heizkosten! Jedes PLUS-Energiehaus ist heute günstiger!

-100% Strom aus Erneuerbaren Energien einkaufen

KONKRET: 100% Grünen Strom kaufen oder eigene Solaranlagen und Windräder installieren. FINANZIERUNG: die KfW finanziert kommunale Solaranlagen und Windräder zu 100%.

Anm: Windräder und Solaranlagen sind insbesondere in den letzten 3 Jahren so viel günstiger geworden, dass der Strom neuer Windräder und Solaranlagen heute in Deutschland sogar schon günstiger ist, als für Fossile (Daten von der Bundesnetzagentur 2017). In den nächsten Jahren sollten das für neue Windräder und neue Solaranlagen auch bei den Verbrauchern ankommen, sofern Standorte für Windräder und Dächer für Solaranlagen von den Kommunen bereit gestellt werden – es sollte jetzt sogar günstiger werden!

CO2freie Gewerbesteuer einführen

CO2freie Grundsteuer einführen

KONKRET: Den Gewerbesteuerhebesatz und die Grundsteuer für CO2freie, Null-Emissions-Gebäude, Firmen, Industrie deutlich absenken.

FINANZIERUNG: Aufkommensneutral gestalten.

TASK FORCE Mülheim Nettonull 2035.

KONKRET: eine Task Force einrichten, die die folgenden Punkte angeht:

-33% der privaten Häuserdächer für Solaranlagen gewinnen

-33% der Gewerbedächer für Solaranlagen gewinnen

-33% der Industriedächer für Solaranlagen gewinnen

-33% des CO2-Fußabdrucks der Gewerbebetriebe einsparen

-33% des CO2-Fußabsrucks der Industrie einsparen

KONKRET: Studie.

(welche Massnahmen/Finanzierungen sind notwendig um wieviel CO2 in der Industrie einzusparen/Umstellung von Prozessen? Gibt es Bundes- oder Landesförderungen/ Investitionshilfen EU? KONKRET: Zenit GmbH in Mülheim an der Ruhr einbinden, die sind exzellent und kümmern sich ja schon für das Land NRW um Innovationsförderungen.

-33% des CO2-Fußabdrucks der Stadt Mülheim an der Ruhr einsparen

KONKRET: Interne Studie (das ist einfach zu bestimmen: Kosten für Strom, Wärme, Mobilität umrechnen in Energieeinheiten (kWh)

Gibt es Möglichkeiten über die Bauleitplanung und sonstiges, den CO2 Fußabdruck zu reduzieren?

PRESSE & PR

  • Klimanotstand ausrufen.

KONKRET: Alle Ratsentscheidung vor Abstimmungen auf Klimafolgen und Alternativen untersuchen. Interne Berechnung ggf. ausreichend.

  • Klimagünstiges Image für Mülheim & Tourismus es ist sogar günstiger!

KONKRET:Imagekampagne und eBrochüre „Nettonull Mülheim“ und „wir werden CO2frei“, Scorecard und Bundesliga (siehe unten).

  • Scorecard Mülheim

KONKRET: alle Massnahmen zum kommunalen EINSTIEG in Erneuerbare und AUSSTIEG aus CO2 in einer SCORECARD Nettonull 2035 auf der Website von MH veröffentlichen.

  • Nettonull-Bundesliga für eine CO2freie Stadt.

KONKRET: Analog der Solarbundesliga eine Nettonull-CO2frei Liga, wo alle Städte in Deutschland mit Ihrer Scorecard um die Plätze der Bundesliga konkurrieren können.

Bestimmt gibt es noch viele andere Ideen, aber insbesondere diese TOP FFF THEMEN, sollten wir ernsthaft versuchen einzubringen und umsetzen – es ist sogar günstiger!

Dr. Ingo Stuckmann

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PPP NETTONULL 2035 kommunal umsetzen

@einfachCO2frei
@zerofootprintsolutions

FFF TOP Thema NETTONULL 2035 Wie geht das?

  • Fridays for future fordern Nettonull 2035
  • Windräder verdoppeln: 30.000 Windräder auf 2% der Landesfläche
  • Solar stark ausbauen: 1% der Landesfläche und alle Dächer
  • GUTE NACHRICHT: Wind- und Solaranlagen sogar günstiger
  • 3 Sofortmassnahmen & 4 Zusatzmassnahmen Solar
  • Nettonull 2035 erreichbar, in 5 Jahren nicht mehr

Aber zunächst einmal die Hintergründe und Fakten, damit wir wissen, worum es geht. Dann 3 SOFORTMASSNAHMEN zum Aufrichten der am Boden liegenden Wind- und Solarbranche.
4 ZUSATZMASSNAHMEN SOLAR sind für die Verdreifachung des Zubau von Solaranlagen notwendig. Aber zuerst die Hintergründe und Fakten, kurz und knapp, DIS und DAS:

NETTONULL 2035/EINSTIEG in ein klimaneutrales Land, wie geht das?

DIS Kurzinfo (Demokratie Informations System)

Hintergrund/FAKTEN

Weltklimavertrag von Paris: Die Bundesregierung hat den Weltklimavertrag unterschrieben. Im Vertrag steht, dass die Länder der Welt Nettonull Emissionen erreichen sollen, mit dem Ziel die globale Temperaturerhöhung auf deutlich unter 2 Grad, am besten auf 1,5 Grad zu begrenzen. Die Bundesregierung hat das Ziel 2 Grad bis 2050 definiert. Dieses Ziel widerspricht bereits dem unterschriebenen Vertrag.

Fridays for Future (FFF) und die Wissenschaft fordern die Einhaltung des Weltklimavertrags. Je nach Szenarien werden 1,5 Grad zwischen 2035-2040 erreicht. FFF fordert deshalb Nettonull Emissionen im Jahr 2035.

Ist das realistisch?
Für ein klimaneutrales Land brauchen wir 2 Dinge, den EINSTIEG in Erneuerbare Energien und den AUSSTIEG aus Kohle und CO2. Und ohne Einstieg, kein Ausstieg. Diese DIS-Kurzinfo beschäftigt sich mit EINSTIEG in 80-100% Erneuerbare Energien.
Der Stromverbrauch verdoppelt sich durch die Elektrifizierung von Wirtschaft, Gebäuden und Verkehr. EINSTIEG Wie?

WIND: Wir haben heute 30.000 Windräder mit 50 Gigawatt (GW) Leistung. Wir brauchen eine Verdopplung, also weitere 30.000 Windräder der heute üblichen 5 Megwatt-Klasse, um das Ziel zu erreichen. Das entspricht einem netto Zubau von 2000 Windrädern pro Jahr für 15 Jahre bis 2035.

Diese Zubauraten hatten wir vor 2 und 3 Jahren bereits erreicht, bevor die Bundesregierung die Windbranche vom Erneuerbaren Energie EinspeiseGesetz (EEG) auf Ausschreibungen umgestellt hat, was zu einen Einbruch um 90% geführt hat. Zur Aufrichtung der Windbranche sind weiter unten 3 Sofortmassnahmen formuliert.
DETAIL: 2.000 Windräder x 5MW = 10GW/ 10GW x 15 Jahre = 150 GW/ 50GW heute + 150GW Zubau = 200 GW (Ziel erreicht)
Quelle Bilder: Prof. Quaschning

Benötigt werden hierfür 2% der Landesfläche (heute 1% genutzt). OFFSHORE WIND: Ziel ist der Zubau von 76GW.
SOLAR: Aktuell sind 50GW Solaranlagen auf 0,1% der Landesfläche und auf 10% der Dächer installiert. Zum Erreichen von Nettonull 2035 sind 400GW erforderlich. Das entspricht 1% der Landesfläche für Freiflächenanlagen, sowie der Nutzung aller Dächer. Für die nächsten 15 Jahre ist ein jährlicher Zubau von 23 GW erforderlich, was etwa einer Verdreifachung der bereits erreichten Zubauraten 2010-12 entspricht, bevor die Bundesregierung die Solarbranche vom Erneuerbaren Energie EinspeiseGesetz (EEG) auf Ausschreibungen umgestellt hat, was zu einen Einbruch um 80% geführt hat. Zur Aufrichtung der Solarbranche sind weiter unten 3 Sofortmassnahmen formuliert.

GÜNSTIGER: Durch die Ausschreibungen sind Wind- und Solarstrom drastisch günstiger geworden, seit 2017 ist neuer Wind-und Sonnenstrom sogar günstiger als alter, konventioneller Strom.
Massnahmen
3 SOFORTMASSNAHMEN: Durch die folgenden 3 Sofortmassnahmen könnten in wenigen Jahren die Zubauraten bei Wind und Solaranlagen wieder erreicht werden, die wir vor 3 Jahren im Wind und vor 6 Jahren in der Solarenergie schon hatten.
1) GÜNSTIGES EEG 2.0 – Abschaffung der Ausschreibungen für Wind- und Solarprojekte. Begründung: Durch die Ausschreibungen sind beide Branchen zusammengebrochen.
2) FLÄCHENAUSWEISUNGEN Innerhalb von 1 Jahr sollte in B-, F- und Regionalplänen 2% der Landesfläche für Wind- und 1% für Solaranlagen ausgewiesen werden, ansonsten gilt automatisch wieder §35 BauG Privilegierung im Aussenbereich.
3) CLEARINGSTELLEN für GENEHMIGUNGEN: Sofern nach 1 Jahr eine Genehmigung nicht erteilt werden kann, sollte das Recht eingeführt werden, eine Clearingstelle anzurufen, die innerhalb von 3 Monaten entscheidet, damit Genehmigungsverfahren beschleunigt werden.
Durch diese 3 Sofortmassnahmen ist Nettonull 2035 erreichbar.
4 ZUSATZMASSNAHMEN SOLAR: Folgende weitere Massnahmen sind insbesondere für die Verdreifachung des Ausbaus der Solarenergie notwendig:
a) Abschaffung der „Sonnensteuer“, also die Zahlung der EEG-Umlage auf Eigenverbrauch sollte wegfallen, insbesondere, da durch den Eigenverbrauch kein Handel an der Strombörse notwendig ist und somit auch gar keine EEG-Umlage entsteht.
Begründung: Vom Mieter bis zur Wirtschaft profitieren so alle von günstigem Wind- und Solarstrom vor Ort. Das würde auch die Akzeptanz vor Ort steigern.
b) Vor-Ort-Vermarktung Eine Vermarktung von günstigem Wind- und Sonnenstrom regional vor Ort ohne EEG-Umlage und ohne Netzentgelte, da beides nicht anfällt und die Stromnetze entlastet.
c) Öffentliche Verwaltung, Dächer zur Verfügung stellen, z.B. Pachtverträge für Solaranlagen vergeben.
d) Neubaugebiete Solarnutzung vorschreiben

Durch diese 4 ZUSATZMASSNAHMEN SOLAR ist vermutlich eine Verdreifachung des Solarzubaus erreichbar.

Pro Argumente
Erstens, sind so die Klimaziele 2020 und 2030 erreichbar. Zweitens, sind Wind- und Sonnenstrom seit 2017 (Bundesnetzagentur) sogar schon günstiger als konventioneller Strom. Drittens, verbleibt die System Integration der Erneuerbaren Energien, die über Innovationen gelöst und diese Lösungen dann weltweit exportiert werden können, da alle Länder der Welt günstige Wind- und Solarenergie integrieren werden wollen. Begründung: Laut Bloomberg`s New Energy Outlook 2019 leben jetzt 66% der Weltbevölkerung in einem Land, in dem Wind- oder Solarenergie die günstigste Energiequelle sind.

Contra Argumente
Die Bundesregierung geht von Nettonull 2050 aus, wobei der Zubau halbiert werden könnte. Der BDI sieht kein Problem bis 2050 80% Erneuerbare Energien zu erreichen, was mit einer schwarzen Null, bzw. leicht positivem Ergebnis erreichbar ist. Für 95% 2050 sind laut BDI erhebliche weitere Anstrengungen notwendig (hierzu separate DIS-Kurzinfo).
Meinungen der Parteien (vermutet, nicht repräsentativ)
CDU/CSU: 2050 klimaneutral wollen wir erreichen. Jeder Sektor sollte dazu die 2030iger Ziele erreichen, also Gebäude, Verkehr, Industrie, Strom.

SPD: Das Klimapaket sollte nachgebessert werden.

AfD: Die Atomkraftwerke sollten länger laufen.

FDP: Energetische Sanierung kostet weniger, sollte deshalb vor allem vorangetrieben werden. Ebenso sollten wir synthetische Kraftstoffe entwickeln und nicht gleich auf E-Mobilität umsteigen.

Die Linke: Das Klimapaket geht nicht weit genug. Die Reichen müssen belastet, die Armen müssen entlastet werden.

B90/Grüne: Wir haben gerade folgenden Antrag in den Bundestag eingebracht: Ausbau der Windenergie in Schwung bringen, Menschen beteiligen und Klimaschutz stärken. (Anm: Die 3 o.g. Sofortmassnahmen sind in dem Antrag etwas abgeändert, aber im Wesentlichen enthalten).

Dr. Ingo Stuckmann

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Politikverdrossenheit? Nur noch bis Samstag morgens zum Frühstück!

„Die machen doch, was sie wollen“, häufig gehört, Politikverdrossenheit. Haben sie damit Recht? Fassen wir uns doch mal an die eigene Nase, wie kommunizieren wir denn in Zeiten der Social Media? Wer kennt denn noch die Hintergründe, worum es ÜBERHAUPT geht? Ich selber immer wieder auch nicht. Was nun?

Social Media – kurz und knapp, DIS und DAS!

Fake News, Aberglaube und Mythen prägen das Leben der Menschen, im Mittelalter. Und es ist die Aufklärung, die uns 2 Werkzeuge gibt, um uns zu befreien:

Vernunft und selber Denken
Zum einen das logische Denken, die Vernunft, die Wissenschaft.
Zum anderen selber denken (Kant`s sapere aude, Schlachtruf der Aufklärung!).

Die Öffentliche Meinung
Wir haben Presse- und Meinungsfreiheit für unsere freiheitliche Demokratie. Bei uns sind es die Öffentlich-Rechtlichen (Funk und Fernsehen), per Staatsvertrag zur politischen Neutralität verpflichtet. Aber sie bilden die Öffentliche Meinung, die viele Menschen seit Jahrzehnten lenkt und damit den Zusammenhalt in der Gesellschaft bewirkt.

Fake News und Social Media
Ich glaube jedoch, dass die Öffentliche Meinung seit einiger Zeit nicht mehr funktioniert, wegen Social Media. Und damit fehlt der Zusammenhalt in der Gesellschaft, die gesellschaftliche Mitte geht verloren. Wir sehen es in den Wahlen immer wieder.
Mein Social Media Microkosmos, Du liest nur noch kurze Kurznachrichten, und Du bist happy, emotionale Meinungen in Hülle und Fülle!

Das Ende der Aufklärung? Happy Meinungen
Du redest mit, suchst Dir die Social Media Meinungen, die Dich gerade happy machen. Aber Du merkst auch immer wieder, dass dir Hintergründe fehlen, um Sachverhalte ÜBERHAUPT beurteilen zu können. Wie kann Demokratie so überhaupt noch funktionieren?

Also zurück zur öffentlichen Meinung! Und ein neues Drama beginnt. Du schaust wieder Tagesthemen, liest Zeitungen. 

Ich lese selber auch immer die Nachrichten zu Erneuerbaren Energien und zur Energiepolitik, das ist mein Fachgebiet. Hier kann ich Medienberichte selber einschätzen.

Und was stellt Du in dem einen Fachgebiet fest, in dem Du Dich selber ganz gut auskennst? Du stellst fest, dass die Berichterstattung oft nicht Deiner eigenen Erfahrungen entspricht! Etwa 50% der Artikel berichten etwa so, wie Du es auch siehst. Abgeglichen mit Deiner jahrelangen Erfahrung, sachlich richtig, würdest Du sagen. Aber vielleicht 30% der Berichte sind auch sehr einseitig und der Rest ist sachlich einfach falsch

Und jetzt fragst Du Dich, nach all der Mühe und all der aufgewendeten Zeit: Wenn schon die Berichterstattung in Deinem eigenen Fachgebiet nur zu 50% korrekt ist, wie ist es erst in allen anderen Gebieten, wo Du Dich selber nicht wirklich auskennst? Sozialpolitik, ein Recht auf Wohnen, oder einzelne Branchen wie Pflege und Mobilität?

50% Chance – Du weisst es einfach nicht!
Nur Meinungen. Komplexe Welt. 
Was nun?

Kurz und knapp, DIS und DAS

Doch eigentlich ist die Lösung ganz einfach. Was im Parlament passiert, die Anträge im Bundestag, werden ja schon im DIP aufgelistet (Dokumentations- und Informationsdienst des Parlaments), wie ich selber gerade festgestellt habe. Richtig gut. Nur die Zeit und vor allem die Hintergründe fehlen: Ich wünsche mir erstmal die Fakten, neutral in einer halbseitigen Kurzinfo zusammengestellt und dann darunter im Twitterstil die Meinungen der Parteien dazu. Dies könnte z.B. vom Parlament für jedes Thema zusammengestellt werden, für das, was nächste Woche auf der Tagesordnung steht. Und nach der Debatte um die Entscheidungen ergänzt vom Parlamentsdienst, kurz und knapp. Und wenn ich mir nur 1x in der Woche (Samstags zum Frühstück) eine Kurzinfo durchlese, dann habe ich in einem Jahr 50 Themen gelesen und kann sie zumindest nachvollziehen, über ein solches Demokratie Informations System (DIS).
Und wenn ich verstehe worum es geht, dann kann ich auch mitreden, kommentieren, Verbesserungsvorschläge unterbreiten und an Petitionen teilnehmen, kanalisiert über ein Demokratie Aktions System (DAS). Kurz und knapp, DIS und DAS! Politikverdrossen war gestern.

ZUSAMMENFASSUNG:
Einfach eine halbe Seite Kurzinfos zur Darstellung der Fakten, des Sachverhalts, ein Demokratie Informations System (DIS), und darunter dann im Twitterstil die Meinungen der Parteien im Parlament. Und ich kann auch agieren und kommentieren im Demokratie Aktions System (DAS). So geht moderne Politik, Demokratie mit Aufklärung 2.0 in Zeiten der Social Media – kurz und knapp, DIS und DAS!
Damit wir nicht in Fake News und Aberglauben verharren.

Beispiel DIS-Kurzinfo

Ingo Stuckmann

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Globale Energiewende ohne Deutschland

– Kalifornien wird es uns wohl zeigen, wie es intelligent geht –

Kalifornien ist das einzige Land der Welt, das seine CO2 Einsparungen bis 2020 erreicht, aufgrund eines massiven EINSTIEGS in GÜNSTIGE Erneuerbarer Energien.
In Deutschland wird zwar über den AUSSTIEG aus der Kohle diskutiert, die zukunftskritischen Branchen der Solar- und Windenergie sind jedoch aufgrund der Politik der Bundesregierung der letzten Jahre zusammengebrochen.
Ohne EINSTIEG, kein AUSSTIEG
Gerade jetzt, wo Solar- und Windenergie (endlich) GÜNSTIGER ist, als die Fossilen brechen die Branchen zusammen. Das ist verwunderlich, sind wir nicht das einstige Pionierland Erneuerbarer Energien in Deutschland?
Waren es nicht wir, die im Solarvalley bei Bitterfeld weltweit führend waren?
Waren es nicht wir, die durch Innovation auf Innovation die besten Hi-tech-Windräder aufgestellt hatten?
Waren es nicht wir, die Wind&Solarstrom GÜNSTIG gemacht haben für die Welt, durch das Milleniumsgesetz, das wegweisende degressive Erneuerbare Energien (Einspeise-) Gesetz EEG im Jahr 2000? (eines der erfolgreichsten industriepolitischen Instrumente der Welt).

Waren es nicht wir, die über 350.000 neue Arbeitsplätze in Erneuerbaren Energien geschaffen hatten?
Ja, hatten.
Aber, es war auch die Bundesregierung (CDU-FDP), die die Solarbranche 2013/14 durch eine Gesetzesänderung zusammenbrechen liess (Umstellung von degressiver EEG-Einspeisvergütung auf gedeckelte Ausschreibungen), 80% weniger Aufstellungen, Massenentlassungen (Verlust der Akteursvielfalt und Oligopolbildung), Insolvenzen im Solarvalley.

Aber, es war auch die Bundesregierung (CDU-SPD), die die Windbranche 2016/17 durch genau die gleiche Gesetzesänderung zusammenbrechen liess (Umstellung von degressiver EEG-Einspeisvergütung auf gedeckelte Ausschreibungen), 90% weniger Aufstellungen, Massenentlassungen (Verlust der Akteursvielfalt und Oligopolbildung), Insolvenz und Übernahme einst führender deutscher Windkraftanlagen-Hersteller.

Investitionen in Zukunftstechnologien? Fehlanzeige.
Weltweit führend? War einmal.
Klimaziele? Verfehlt.
Dabei ist es so einfach: Ohne EINSTIEG, kein AUSSTIEG.

Abgeschlagen

Deutschland ist heute abgeschlagen, durch diese 2 gravierenden Fehler der letzten Bundesregierungen (Ausbremsen des EEG, Solar, Wind). Ausgerechnet jetzt, wo Erneuerbare GÜNSTIGER sind, werden sie in Deutschland ausgebremst.

Absicht oder Zufall? In jedem Fall ist die Bilanz der letzten Jahre verheerend. Kollateralschäden für den Export in Milliardenhöhe noch gar nicht mitgerechnet. Wir waren einmal Export-Weltmeister für Erneuerbare Energien!
Und wie wird die Stromproduktion aussehen in 20 Jahren, mit 100% GÜNSTIGEN Erneuerbaren Energien?
Es fällt einem schwer, die Antwort auszusprechen: Kalifornien wird es uns wohl zeigen, wie es intelligent geht!
Nach den Elektroautos, der Batterietechnik, der Solarenergie, und der Windenergie, verlieren wir wohl auch bei der System-Integration noch den Anschluss. Bundesregierung ad absurdum.
Vor der letzten Europawahl ging ein YouTube-Video von REZO viral, das die nicht vorhandene Klimapolitik der Bundesregierung hart kritisierte und wohl dazu beitrug, den regierenden Parteien CDU und SPD historische Verluste zu bescheren. Und wenn man sich den Zusammenbruch der Solar- und Windbranche durch die Bundesregierung verursacht, vor Augen führt, geht einem ein Wort aus dem REZO-Video einfach nicht mehr aus dem Kopf. Inkompetent.
Oder zu neudeutsch: Grottenschlecht.

3 Sofortmassnahmen: Wie richten wir die Wind- und Solarbranchen wieder auf? FFF TOP Thema.

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Klimaziele 2020 nicht erreicht – nur 2 Fehlentscheidungen!

OFFENER BRIEF: Ich habe es eben einmal nachgerechnet. Hätte die Bundesregierung nicht 2 Fehler gemacht und zwar die Solar- und Windbranche vom Erneuerbaren Energien EinspeiseGesetz (EEG) auf Ausschreibungen umzustellen, worauf beide Branchen zusammengebrochen sind (120.000 Jobs weg); wäre der Zubau von Wind- und Solarenergie also einfach so weitergegangen, hätten wir 2020 113 Milliarden kWh Ökostrom mehr. Das sind 84 Millionen Tonnen CO2 weniger und damit die KLIMAZIELE 2020 ERREICHT. Nur 2 Fehlentscheidungen!

Und noch dazu wäre dieser Wind- und Solarstrom sogar 1 Milliarde günstiger gewesen:

DETAILS ZUBAU
Annahmen Wind: Der Zubau der Windenergie läge bei ca. 2.000 Windrädern. Dann fehlt der Zubau von 1000x3MW = 3GW (2018), 2000x4MW = 8GW (2019), 2000x5MW = 10GW (2020) und-ebenso 2021, also insgesamt fehlen 31 GW Windenergie.
Laut Umweltbundesamt produzieren 31 GW Windenergie etwa 62 Milliarden kWh Windstrom, sowie eine Einsparung von 53 Millionen Tonnen CO2.

Annahmen Solar: Der Zubau der Solarenergie läge bei zusätzlich 4GW (2013), 5GW (2014), 7x6GW (2015-2021), also insgesamt fehlten 51 GW Solarenergie.
Laut Umweltbundesamt produzieren 51 GW Solarenergie etwa 51 Milliarden kWh Solarstrom, sowie eine Einsparung von 31 Millionen Tonnen CO2.

Die CO2 Emissionen in Deutschland liegen 2018 bei 866 Millionen Tonnen CO2 Äquivalenten (etwa 4,5% weniger als 2017). Sollten die Einsparungen 2019 und 2020 bei 2% liegen, hätten wir 826 Millionen Tonnen CO2-Ä. Das Ziel 2020 liegt bei 751 Millionen Tonnen, so dass wir eine Lücke von 75 Millionen Tonnen CO2 hätten.
Damit hätten wir bei weitergehendem Zubau von Wind- und Solaranlagen für 2021 etwa 113 Milliarden kWh Ökostrom mehr, was einer Einsparung von 84 Millionen Tonnen CO2 entspricht. Damit hätten wir die Klimaziele Ende 2020 erreicht!

DETAILS GÜNSTIGER
Annahme: Jeder weitere Zubau von Wind- und Solarparks wäre 0,3 cents günstiger. Das basiert auf:

4,1 cents für Konventionelle (BNA Terminmarkt 2017)
3,8 cents für Wind und Solar (BNA Ausschreibungen 2017)

Bei den weiteren Berechnungen wird von diesen 0,3 cents pro kWh ausgegangen, in der Annahme, dass die Differenz vor 2017 weniger, nach 2017 größer ist, im Durchschnitt also 0,3 cents.

Wind:
3+8+10+10=31GW Zubau fehlen 2018-2021. Das sind insgesamt kumuliert 6+22+42+62= 132 Mrd kWh bis 2021.
132 Mrd x 0.3 cents = 396 Millionen Euro
Windkraft Zubau bis 2021 wäre 396 Millionen Euro günstiger!

Solar:
4+5+7×6=51GW Zubau fehlen 2013-2021. Das sind insgesamt 4+9+15+21+27+33+39+45+51= 244
Mrd kWh bis 2021
0.3cents x 244 Mrd = 732 Millionen Euro günstiger.
Solarzubau bis 2021 wäre 732 Millionen Euro günstiger!

Also der Wind- und Solarpark Zubau wäre ca. 1,1 Mrd Euro günstiger gewesen.
Tendenz ? In Zukunft günstiger!

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Bundestag: Ausbau der Windenergie in Schwung bringen, Menschen beteiligen und Klimaschutz stärken

Seit 20 Jahren bauen wir nur veraltete Windräder

Deutscher Bundestag Drucksache 15123_Windenergie (PDF)

Worum es mir geht: Wir haben keine Zeit mehr.

  • Fridays for Future, das TOP THEMA: 100% Erneuerbare Energien bis 2035!
  • Kippunkt des Grönland Eises erklärt (7 Meter Meeresspiegel / Stefan Rahmstorf)
  • Die gute Nachricht: Wind- und Solarenergie (endlich) GÜNSTIGER!

Fridays for Future fordern zurecht 100% Erneuerbare Energien bis 2035! Das ist das TOP THEMA. Daran entscheidet sich, ob wir die Kippunkte im Klima vermeiden können – oder eben nicht mehr. Interessant ist hier Stefan Rahmstorf`s Erklärung des Kippunktes „Grönland – Eis“. Das Eis ist kilometerdick, so dass es ganz oben auf dem „Eisplateau“ natürlich so kalt ist, dass nicht viel schmilzt. Bisher. Mittlerweile schmilzt das Eis aber und es besteht die Gefahr, dass das Eisplateau schrumpft und in wärmere Luftschichten gelangt: Wenn es dann nicht mehr zufriert, ist der Kippunkt erreicht und das Grönland-Eis schmilzt unumkehrbar ab. Der Anstieg des Meerespiegels? 7 Meter – Hamburg ade.
Genau deshalb müssen wir die am Boden liegende Solar- und Windbranche wieder aufrichten und den Zubau von Erneuerbaren Energien beschleunigen. Noch können wir 100% Erneuerbare Energien bis 2035 schaffen. Dazu brauchen wir 3 Sofortmassnahmen und zwar jetzt! Wir haben keine Zeit mehr. In 5 Jahren ist Nettonull 2035 nicht mehr erreichbar.
Die gute Nachricht?
Wind und Solarenergie sind (endlich) sogar GÜNSTIGER, als die Konventionellen (Daten der Bundesnetzagentur 2017). Dazu gibt es aber einen separaten Post.